Susis Rezept-Tipps und Ideen

Gutes Essen ist bei unseren Reisen immer sehr wichtig. Und auch unterwegs werden fleißig Rezeptideen diskutiert und ausgetauscht. Da lag es nahe, auf unserer Homepage einfach mal ein paar leckere Rezepte zu veröffentlichen.

Nr. 6: Apfel- und Birnenmus

Beim täglichen Hundespaziergang fällt mir immer wieder auf, das die Obstbäume an den

Straßenrändern voll mit Früchten hängen. Aber niemand pflückt sie ab. Geht Ihr lieber in den Supermarkt und kauft die teuren Äpfel aus Neuseeland?

 

Fragt doch einfach in der Nachbarschaft oder bei der Gemeinde nach, wem die Bäume gehören und ob Ihr welche pflücken dürft. Vielleicht gegen eine kleine Gebühr.

 

Ihr werdet sehen, die besten und teils alten Apfelsorten lassen sich gut pflücken und sind zudem noch ungespritzt. Viele sind sogar für Allergiker genießbar.

 

Ich habe nicht nur Mus gekocht und eingekocht, sondern auch noch Saft in der Mosterei Ockensen pressen lassen. Hier bekommt man den Saft seiner eigenen Äpfel und das zum schmalen Preis. Mein Obstspender hat als Dankeschön eine 5 Liter Packung Saft abbekommen.

 

Also lasst das schöne Obst nicht am Baum vergammeln! Es macht zwar etwas Arbeit, aber ich hatte auch viel Spaß dabei und viele Gespräche mit Fußgängern die vorbei kamen.

 

Zutaten für 4 Personen:

 

*1 kg Äpfel und 2 Birnen

* evtl. 100 g Zucker

* etwas Zitronensaft

 

1. Die Äpfel und Birnen waschen und mit einer Gemüsebürste abrubbeln.

 

2. Kerngehäuse entfernen und Früchte vierteln. Die Schale bleibt dran. So werden die Vitamine erhalten und das Pektin im Apfel lässt das Mus schön sämig werden. Außerdem ist das Pektin für uns gut, denn es ist ein gut löslicher Ballaststoff.

 

3. Die Früchte mit wenig Wasser (Topf etwas mehr als bodenbedeckt), etwas Zitronensaft (damit das Obst nicht braun wird) und dem Zucker 40 Minuten kochen. Anschließend durch ein Sieb gießen bzw. pressen. So entsteht das leckere Mus. Wer nur die Fruchtsüße von Birne und Apfel haben möchte, lässt den Zucker weg.

 

4. Das Fruchtmus passt hervorragend zu Kartoffelpuffern, Wildfleisch oder anderen Braten auch mit Preiselbeeren oder es wird mit Vanillesoße und/oder Zimt garniert.

Nr. 5: Wiesenchampignons

Herbstzeit ist Pilzzeit. Wir hatten Glück und haben Wiesenchampignons gefunden.

 

Bei Pilzen muss man zwar ein wenig aufpassen, denn der Champignon hat ein paar ungenießbare oder gar giftige Verwandte. Aber beim Wiesenchampignon braucht es altrosa-farbene Lamellen und einen (auch innen) weißen Stiel und schon hat man den natürlich-leckeren "Kollegen" des Kulturchampignons gefunden.

 

Für unsere Pilzpfanne brauchen wir:

 

* Pilze

* Zwiebeln

* Salz und Pfeffer

* Petersilie

* Stärke

* Toastbrot oder Weißbrot

 

1. Pilze waschen, die "angefressenen" Stellen entfernen und kleinschneiden.

 

2. Zwiebeln würfeln und in einer Pfanne anbraten.

 

3. Die Champignons in die Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer würzen, einige Minuten garen.

 

4. Petersilie hacken und hinzugeben.

 

5. Die Flüssigkeit mit Stärke andicken.

 

Fertig ist unsere Pilzpfanne, die wir mit Toastbrot oder getoastetem Weißbrot verspeisen.

Nr. 4: Vegetarisches Labskaus

Ein Hammer für alle Gerne-Esser von deftigen Gerichten! Hier die Zutatenliste für 2-3 Personen:

 

* Kartoffeln 1 kg

* 2 gelbe und 1 rotes Rübchen

* 2 Zwiebeln und /oder Röstzwiebeln

* etwas Butter nach Gusto

* Milch ebenfalls nach Gusto

* Salz und Pfeffer

 

1. Die Rübchen waschen und oben und unten abschneiden, dann die Knollen ungeschält mit etwas Salz in Wasser kochen. Kochzeit ca. 40 Minuten.

 

2. Kartoffeln schälen, kleinschneiden und mit etwas Salz im Wasser kochen,

min. 20 Minuten lang.

 

3. Die Rübchen nach der Garzeit abgießen und abkühlen lassen. Wenn man sie anfassen kann, die Pelle abschälen. Anschließend werden die Rübchen auf der Reibe zu feinen Stücken gerieben. Nicht erschrecken, aber die Rüben färben Eure Hände (geht nach mehrmaligem Waschen wieder ab). Wenn Ihr die gekochten Rübchen einmal durchschneidet so seht Ihr welche schöne Maserung sich im Inneren befindet, sieht aus wie gebatikt.

 

4. Zwiebeln schälen und kleinschneiden, eine Bratpfanne erhitzen, Butter schmelzen lassen und Zwiebeln braun werden lassen. Dann die geriebenen Rübchen dazugeben und alles schön anbraten. Ihr könnt auch noch ein Paar Röstzwiebeln untermengen.

 

5. Die Kartoffeln ebenfalls abgießen und mit einem Kartoffelstampfer unter Zugabe von Butter und Milch zu einem weichen Kartoffelbrei stampfen. Mit Salz abschmecken und etwas Pfeffer hinzufügen. Das ist mein Highlight bei jedem Kartoffelbrei. Der Brei sollte schön cremig sein, aber nicht mit dem Pürierstab arbeiten, damit er nicht zu flüssig wird.

 

6. Das Gemenge aus Rübchen und Zwiebeln unter den Kartoffelbrei rühren.

 

Fertig ist das vegetarische Labskaus. Dazu kann man ein Spiegelei essen oder auch einen Matjes.

Nr. 3: Tomatenküchlein

Ein schnelles Sommergericht, das sich gut in Etappen zubereiten lässt. Hier die Zutaten für eine runde Back- oder Qicheform:

 

Teig

* 200 g Mehl und Mehl zum Ausrollen

* 125 g kalte Butter

* 2-3 EL. eiskaltes Wasser

 

Füllung

* 4 frische, feste Tomaten oder ein Glas Bombolinitomaten
   (von der Fattoria la Vialla) oder beides zur Hälfte kombinieren

* 1 Bund Basilikum

* 200 g milder Schafskäse (Feta) (kann auch entfallen)

* 3 Eier

* 200 ml Milch

* 60 g geriebener Emmentaler

* Salz und schwarzer Pfeffer

 

Das Mehl mit der Butter und Wasser zum glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde kühlen. Inzwischen die frischen Tomaten würfeln oder aus dem Glas abtropfen lassen. Das Basilikum grob hacken, den Schafskäse klein würfeln. Alles mischen. Ofen auf 225 Grad vorheizen. Die Eier mit Milch und Emmentaler Käse verquirlen, salzen und pfeffern. Die Form mit Fett bestreichen. Den Teig in die Form drücken und verteilen. Die Tomatenmischung auftragen und mit dem Milch/Eier/ Käsegemisch übergießen. Auf der untersten Schiene im Ofen etwa 20 Minuten backen. Guten Appetit bei diesem leckeren Sommergericht!

Nr. 2: Ostereier Färben

Als Last-Minute-Tipp zum Färben von Eiern verwende ich am liebsten Seidenstoffe. Jumper ist wie immern dabei und sehr neugierig, außerdem mag er Eier zum Fressen gern.

 

Die Eier in die Seidenstoffe einnähen und wie gewohnt kochen, bis sie fest sind. Die Stoffe entfernen und siehe da es kommt eine tolle Marmorierung dabei heraus.

 

Damit die Eierschachteln nicht so langweilig aussehen habe ich sie mit Servietten, Stoffen, Muscheln, Schleifen und allem was so übrig ist beklebt. Ein echter Blickfang im Kühlschrank.

 

Viel Spaß und frohe Ostern!

Eure Susi

Nr. 1: Krautsalat

Eins wird gleich verraten: Der Weißkohl vom Foto spielt hier keine Rolle! Unsere Hauptzutat ist Spitzkohl. Wir brauchen (für 4 Personen):

 

- 1 Spitzkohl

- Zwiebeln

- 1 Rote Paprika

- Gurkenaufguss

- 1 Süßstofftablette

- etwas Rapsöl

- Petersilie

- Kräutersalz (aus dem Reformhaus)

 

Beim Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen und den Rest am besten mit Hilfe einer Küchenmaschine häckseln. Den Kohl anschließend waschen und abtropfen lassen und mit etwas Rapsöl übergießen und vermischen. Der Kohl fällt nach kurzer Zeit zusammen. Dann mit Kräutersalz würzen. Zwiebeln in Würfel schneiden, Petersilie hacken und Paprika in feine Streifen schneiden. Gurkenaufguss mit etwas Wasser mischen, Süßstofftablette darin auflösen. Alle Zutaten zum Kohl hinzufügen, kräftig vermischen, abschmecken und eine Nacht ziehen lassen. Guten Appetit.

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